Unterbaumaterial für Pflasterflächen

Damit Sie an Ihrer neuen Pflasterfläche lange Freude haben, sollten Sie einen fachgerechten Unterbau erstellen.

Dazu müssen Sie zuerst mindestens den Mutterboden abtragen, besser ist es, soviel Boden auszuheben, dass Sie eine mindestens 15 cm starke Tragschicht aus Schotter einbringen können. Diese kann aus RCL-, Grauwacke- oder Kalksteinschotter bestehen. Beachten Sie bei der Berechnung der Massen, dass das Material bei der Verdichtung etwa 20 % an Volumen verliert.

Nachdem diese Tragschicht durch abrütteln verdichtet ist, können Sie die Ausgleichschicht aus Splitt oder Sand aufbringen. Diese hat nur die Funktion, die Unebenheiten der Schottertragschicht auszugleichen, damit Ihre Pflastersteine oder Platten gerade liegen, sollte also nicht dicker als 5 cm sein. Möchten Sie die Fugen der fertigen Fläche mit Sand einkehren, empfiehlt sich für die Ausgleichschicht ein Material wie unser Brechsand 0/8.

In die Ausgleichschicht können Sie nun die Steine oder Platten legen.

RCL 0/45

Das Recyclingmaterial in der Kornstärke 0-45 mm besteht im wesentlichen aus zerkleinertem und aufbereitetem Bauschutt. Es kann zur Erstellung der Tragschicht (Unterbau) für Zufahrten, Terrassen oder Bodenplatten benutzt werden. RCL darf nicht im Wasserschutzgebiet eingebaut werden.

Natursteinschotter 0/22

Dieser Schotter ist ein reines Naturprodukt. In Steinbrüchen abgebaut und auf die Korngröße 0-22 mm zerkleinert, kann der Schotter ebenso wie RCL und Kalksteinschotter zur Erstellung von Tragschichten verwendet werden. Besonders geeignet ist dieses Material, um Tragschichten unter 10 cm Stärke zu erstellen oder für den Einbau mit der Schaufel per Hand. Natursteinschotter darf im Wasserschutzgebiet eingebaut werden.

Natursteinschotter 0/45

Ebenso wie unser 0/22 ist auch der 0/45er Schotter ein Naturprodukt. In den Natursteinbrüchen im Raum Mettmann abgebaut und auf die Korngröße 0-45 mm zerkleinert, kann der Schotter ebenso wie RCL zur Erstellung von Tragschichten verwendet werden. Auch darf er im Wasserschutzgebiet verwendet werden.

Natursteinsplitt 2/5

Dieser Splitt mit der Absiebung von 2-5 mm Kornstärke kann als Ausgleichsschicht zwischen Tragschicht und Pflasterbelag verwendet werden. Hier sollte er jedoch nicht dicker als 4-5 cm aufgebracht werden. Ebenso kann das Material bedingt als Ziersplitt auf Zufahrten oder Gartenwegen genutzt werden.

Brechsand 0/8

Der Brechsand besteht aus zerkleinerten Kiessteinen und wird auf 8 mm Kornstärke abgesiebt. Außer als wassergebundene Wegedecke kann man den Brechsand 0/8 genauso wie Grauwackesplitt 2/5 als Ausgleichsschicht beim Pflastern verwenden. Möchten Sie Ihre Pflasterfläche mit Sand oder Basaltsand verfugen, so ist der Brechsand die beste Alternative, da er keine Hohlräume wie der 2/5er Splitt aufweist. So müssen Sie Ihre Pflasterfläche nicht so oft einkehren.

Basaltsand 0/3

Der Basaltsand, oder auch Brechsand genannt, ist in der Absiebung von 0-3 mm zum Einkehren in Pflasterfugen sehr gut geeignet. Gegenüber dem gewaschenen Sand 0/2 ist der Basaltsand die bessere Alternative, da dieser scharfkantig ist und Kleintiere nicht hindurchschlüpfen können. Dadurch ist die Haltbarkeit der Pflasterfuge länger gewährleistet.

Gewaschener Sand 0/2

Der gewaschene Sand in der Absiebung von 0-2 mm Korngröße kann z.B. zum Verputzen, zum Verlegen von Kanalrohren, zum Einkehren in Pflasterfugen, als Bettungsschicht beim Pflastern oder zum Einfräsen in schweren Boden genutzt werden. Unser Sand 0/2 ist zusätzlich geprüft und zugelassen als Sandkasten- oder Spielsand.

Estrichsand 0/8

Der Estrichsand in der Absiebung von 0-8 mm Korngröße ist ebenfalls gewaschen, d.h. ohne Lehmanteile. Außer zum Erstellen von Estrich kann dieser Sand zum Verlegen von Natursteinen oder für kleinere Betonfundamente (Zaunpfähle) verwendet werden.